Ultraschall - Nackentransparenzmessung

Die NT-Messung ist Bestandteil der Pränataldiagnostik. Hierunter verstehen wir zusätzliche technische Untersuchungen in der Schwangerschaft, die den Gesundheitszustand des Kindes im Mutterleib näher beurteilen können. Insbesondere geht es um das frühe Erfassen von schweren Krankheiten, wie z. B. Chromosomenstörungen. Die häufigste Chromosomenstörung ist die Trisomie 21 (Mongolismus, Down-Syndrom).

Neben invasiven Methoden wie der Fruchtwasserpunktion (die im übrigen ab dem 35. Lebensjahr der Mutter von den Kassen bezahlt wird) gibt es vollkommen risikofreie, sogenannte nicht-invasive Methoden, die auch eine relativ hohe Sicherheit bei der Beurteilung der Gesundheit des Kindes bieten.

Ein spezieller Ultraschall in der 12.-14. Schwangerschaftswoche, bei dem die Nackenfalte des Kindes gemessen wird (Nackentransparenz) kann mit etwa 80%-iger Sicherheit ein erhöhtes Risiko für ein Kind mit Down-Syndrom erkennen. Eine im gleichen Zeitraum durchgeführte Blutuntersuchung (PAPP-A / freies ßHCG) erhöht die Erkennungssicherheit auf 90%. Auch auch weit seltenere aber ebenso schwere Chromosomenstörungen können durch diesen Test erfasst werden.