Home arrow Krebsvorsorge-Plus arrow Gebärmutterhalskrebs
   
Home
Mädchensprechstunde
Empfängnisregelung
Krebsvorsorge-Plus
Kinderwunsch
Schwangerschaft
Ultraschall-Diagnostik
Akupunktur
Galerie
Galerie

 

 
Krebsvorsorge-PlusKrebsvorsorge-Plus zusätzliche Abstriche und immunologischer Stuhltest PDF drucken

Ihre Gesundheit ist unser Anliegen! Nutzen Sie deshalb unsere Möglichkeiten zur Krebsvorsorge-Plus.

Haben Sie noch Fragen? Dann sprechen Sie uns bitte an: Wir beraten Sie jederzeit gerne!

 

Krebsvorsorge-Plus - Zusätzliche Abstriche vom Gebärmutterhals zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs

 

HPV-Abstrich

Gebärmutterhalskrebs ist nach dem Brustkrebs die zweithäufigste Krebsart der Frauen. Bei relativ vielen Frauen ist der Gebärmutterhals mit HPV (Human-Papilloma-Viren) infiziert. Besonders Frauen zwischen 20 und 30 Jahren und mit Mitte 50 sind am häufigsten von dieser sexuell übertragbaren Infektion betroffen. Sie kann in seltenen Fällen chronisch werden und nach Jahren zu Krebs führen. Der HPV-Abstrich kann zusätzlich zur Untersuchung des Zellabstrichs, der bei der Krebsfrüherkennung entnommen wird, eine sinnvolle Aussage ergeben. Bei Vorliegen einer Infektion mit HPV werden die Intervalle zur Abstrichentnahme vom Gebärmutterhals kürzer, so dass man frühzeitig ungewollte Veränderungen am Gebärmutterhals entdecken und behandeln kann.

 

Dünnschicht-Zytologie zur Untersuchung am Gebärmutterhals

Beim Vorsorge-Abstrich „Thin-Prep“ handelt es sich um eine Spezialmethode, um die Zellen, die beim Vorsorge-Abstrich vom Muttermund gewonnen werden, besser sichtbar und besser beurteilbar zu machen und dadurch ein genaueres Ergebnis zu erzielen. Der Abstrichspatel wird in einer Flüssigkeit ausgewaschen, aus der anschließend die Gebärmutterhalszellen von anderen Bestandteilen des Abstriches getrennt in einer Schicht auf einen Objektträger aufgebracht werden. Diese eine Schicht lässt sich besser mikroskopisch beurteilen, weil keine störenden Zellen wie z.B. rote Blutkörperchen die Zellkerne verdecken wie bei einem herkömmlichen Abstrich. Der Thin-Prep-Abstrich kann genauso gut auch bei einer Blutung angewendet werden, was beim PAP-Test (dem herkömmlichen Krebsvorsorge-Abstrich) nicht so gut geht. Aus der Thin-Prep-Flüssigkeit kann auch gleichzeitig ein HPV-Test mitgemacht werden. Falls eine Entzündung am Gebärmutterhals vorliegt, kann man diese mit dem Thin-Prep einfacher beobachten als mit dem herkömmlichen PAP-Abstrich. Er wird normalerweise ergänzend angewendet, nicht alleine.

 

Immunologischer Stuhltest zur Früherkennung von Dickdarmkrebs

 

Die Untersuchungen zur Darmkrebsvorsorge bezahlen die Gesetzlichen Krankenkassen ab dem 50. Lebensjahr. Es erfolgt eine Tastuntersuchung des Enddarms, ein Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl jährlich bis 55 sowie ab dem 55. Lebensjahr eine Vorsorge-Darmspiegelung alle 10 Jahre oder alle zwei Jahre .

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Der Beginn der Vorsorge-Untersuchungen mit dem 50. Lebensjahr ist sehr spät angesetzt. Dazu kommt, dass der herkömmliche Papierstreifentest auf nicht sichtbares Blut im Stuhl auf Eisenverbindungen reagiert die in Lebensmitteln vorkommen und deshalb vor Durchführung des Tests nicht eingenommen werden sollen, weil sonst das Testergebnis verfälscht werden könnte. Inzwischen gibt es modernere Stuhltests, wie z. B. den Immunologischen Stuhltest, der nur auf menschliches Blut reagiert und keine spezielle Diät vorab erfordert. Ab dem 1.4.2017 wird dieser Stuhltest für Frauen ab 50 Jahren von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Doch auch vor dem 50. Lebensjahr kann man diesen schon durchführen.

Ihre Gesundheit ist unser Anliegen! Nutzen Sie deshalb unsere Möglichkeiten zur Krebsvorsorge-Plus.

Haben Sie noch Fragen? Dann sprechen Sie uns bitte an: Wir beraten Sie jederzeit gerne!

 
© 2017 Praxis Elvira Wasner
Concept design by FS4.de