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Empfängnisregelung - Hormonelle Empfängnisregelung PDF drucken

Antibabypille „Die Pille“

Kombinationspräparat aus Östrogen und Gelbkörperhormon mit guter Zykluskontrolle und bei manchen Präparaten auch einem günstigen kosmetischen Effekt auf die Haut. Für Frauen jeden Alters geeignet, wenn keine besonderen Risikofaktoren vorliegen. Hier ist insbesondere das Thromboserisiko zu nennen, das altersabhängig ist und in manchen Familien vererbt wird. Rauchen und Adipositas sind Faktoren, die das Thromboserisiko erhöhen. Auch können bestimmte Vorerkrankungen wie zum Beispiel Epilepsie, Migräne oder Depressionen dazu führen, dass man manche Präparate nicht einnehmen darf. Das klären wir dann in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen unter Berücksichtigung der gewünschten und unerwünschten Nebenwirkungen dieser Medikamentengruppe. Die Wirkstoffe der Pille werden im Darm aufgenommen, gelangen in die Leber, wo sie verstoffwechselt werden und dann in die Blutbahn gelangen, um ihre Wirkung zu entfalten und den Eisprung zu unterdrücken.

 

Verhütungsring

Kunststoffring, der mit Östrogen und einem Gelbkörperhormon beschichtet ist. Er wird in die Scheide eingeführt und monatlich gewechselt. Der Verhütungsring wirkt unabhängig von Magen-Darm-Erkrankungen, weil seine Hormone über die Scheide direkt in die Blutbahn gelangen und dann genauso wirken wie eine Kombinations- Pille.

 

Verhütungspflaster

Pflaster, das einmal wöchentlich für insgesamt drei Wochen z.B. an den Oberarm oder ans Gesäß geklebt wird. Wirkt wie eine niedrig dosierte Kombinations-Pille. Auch diese Verhütungsmethode ist sinnvoll bei Vorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes.

 

Minipille

Niedrig dosierte Gelbkörperhormonpille, die auch in der Stillzeit und bei Risikopatienten (z.B. bei Übergewicht, Bluthochdruck, Raucherinnen) geeignet ist, weil sie ein niedriges Thromboserisiko hat. Diese Pille enthält kein Östrogen. Keine Zykluskontrolle, oftmals sind die Frauen über lange Zeit blutungsfrei aber auch Zwischenblutungen oder regelmäßige Blutungen können vorkommen. Sie wirkt durch die Bildung eines zähen Schleims im Gebärmutterhals, durch den Spermien nicht zu der Eizelle gelangen können. Nur wenn sie zeitlich korrekt eingenommen wird, kann sie ihre Wirkung entfalten. Sie muss ohne Pause eingenommen werden.

 

Verhütungsstäbchen

Wirkt wie die Minipille mit ähnlichem Blutungs- und Nebenwirkungsmuster. Wird unter die Haut des Oberarms gelegt und kann dort drei Jahre verbleiben. Sehr hohe Verhütungssicherheit.

 

Dreimonatsspritze

Unterdrückt den Eisprung am stärksten. Das langwirkende Gelbkörperhormon wird alle drei Monate in die Gesäßmuskulatur gespritzt (Risiko Bluterguss oder Spritzenabszess). Die ersten zwei Spritzen gibt man im Abstand von 8 Wochen. Damit keine Osteoporose durch einen Östrogenmangel entsteht sollte die Dreimonatsspritze nicht länger als fünf Jahre angewendet werden. Sie wirkt auch bei Magen-Darm-Erkrankungen. Das Gelbkörperhormon ist sehr hoch dosiert, damit es so lange wirksam ist. Bei unerwünschten Nebenwirkungen kann man es nicht „herauskratzen“.

 

Hormonspirale (Intrauterinsystem)

Ein kleiner Kunststoffträger mit einem Gelbkörperhormon wird während der Periode oder einige Wochen nach der Entbindung in die Gebärmutter eingelegt und kann dort fünf Jahre verbleiben. Das Gelbkörperhormon wirkt lokal und am Gebärmutterhals wie eine Minipille. Der Eisprung findet meistens verzögert statt, die Unterdrückung des Eisprunges und der eigenen Hormonproduktion ist nicht so stark wie bei der Dreimonatsspritze. Für fast alle Frauen geeignet, besonders für Frauen mit starker und schmerzhafter Periode. Sehr hohe Verhütungssicherheit.

 

Verhütungsschirmchen

Etwas dünner und kleiner als die Hormonspirale mit der gleichen Wirkweise. Es kann drei Jahre in der Gebärmutter liegenbleiben. Geeignet ist es gerade für junge Frauen, die noch keine Kinder bekommen haben.

 

 Gerne bespreche ich mit Ihnen, welche Verhütungsmethode am besten zu Ihnen passt.

 
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